Es grünt so grau

29. April 2014
 

Für Grafikdesigner verbirgt sich hinter der Angabe R149, G189, B185 nur ein Grünton unter vielen. 

Für mich verbindet sich mit dieser Farbe aber viel mehr: Das sind die Blätter von Salbei, Lavendel oder auch vom Wollziest (Stachys byzantina). Auch viele Gräser haben diesen zarten Grau-Grün-Ton. Pflanzen mit dieser Blattfarbe wirken immer frisch, ja sogar ein bisschen kühl. Schrille Blütenfarben wie die der Lichtnelke (Lychnis coronaria) werden durch diesen eleganten Farbton erst erträglich.

Der helle Ton der Blätter kommt übrigens häufig durch feine Haare zustande. Sie schützen die Pflanzen vor allzu starker Verdunstung. So sind sie optimal an heiße, trockene Standorte angepasst. Dort trotzen sie mit ihrer kühlen Anmutung der Hitze.

Aber nicht nur bei Pflanzen findet man dieses Graugrün im Garten. Auch in den gläsernen Abdeckglocken (Cloches), die zum Schutz junger Pflanzen verwendet werden, findet sich dieser Farbton wieder. Dekorativ fügen sie sich ins Beet ein. Und als Anstrich für Gartenmöbeln oder Pergolen setzt die Farbe frische Akzente und harmoniert doch ganz wunderbar mit dem Grün der Blätter. Das wusste auch schon der Maler Claude Monet, der in seinem Garten in Giverny die Rankgerüste in diesem Grünton strich.

So hat dieser Farbton dann auch Einzug gehalten in meiner Webseite und verbindet jetzt graue Theorie, bunte Blüten und alle erdenklichen Grüntöne.

Katjaschrieb am 20. Juli 2014
„Hallo Friederike, herzlichen Glückwunsch zur neuen Homepage! Sieht gut aus - und die Themen unter "Neues" finde ich zum Schmöckern besonders schön! Liebe Grüße Katja“

Schreiben Sie einen Kommentar!

* Diese Angaben werden benötigt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.