Das Spanische Gänseblümchen - ein bezaubernder Hungerkünstler

22. September 2014
 

Zurück aus meinem Bretagne-Urlaub, bin ich noch voll von schönen Erinnerungen an diese wunderbare Landschaft.

Natürlich haben mich die allgegenwärtigen Hortensien begeistert, die dort überall Wind und Sonne trotzen. Ein paar getrocknete Blütenbälle reisten als Souvenir mit nach Hause und zieren nun meinen Kleiderschrank.

Mindestens genauso angetan war ich vom Spanischen Gänseblümchen (Erigeron karvinskianus). Es wächst dort in Mauerritzen und Treppenfugen, ja sogar hoch oben an Kirchturmwänden, und bedeckt sie mit zartrosa Schaum. Dabei gibt es sich mit einem Minimum an Humus und Feuchtigkeit zufrieden.

Ich habe viele erfolglose Versuche hinter mir, das Spanische Gänseblümchen bei mir anzusiedeln. In meinem jetzigen Garten mit seinem Sandboden ist es mir endlich gelungen. Es braucht wirklich einen trockenen, sonnigen Standort. Dann überlebt es sogar einige Minusgrade. Es sät sich bereitwillig aus und blüht bis in den späten Herbst ohne Unterbrechung.

Erfreulicherweise findet man es bei uns inzwischen öfter in Staudengärtnereien und kann sein Glück damit versuchen.

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