Aufschreiben!

07. August 2014
 

Jetzt im Sommer, wenn alles grünt und blüht, sprießen auch die Ideen für Veränderungen im Garten: Dort eine schöne Pflanzenkombination, die gerne an anderer Stelle wiederholt werden soll, hier eine Lücke im Beet, die geschlossen werden soll, oder dort ein Strauch, der beschnitten werden muss, damit mehr Platz für Unterpflanzung ist.

Und wie jedes Jahr denken wir: Werd´ ich mir schon merken. Nur leider klappt das in der Regel nicht wirklich. Und wenn wir im Herbst oder Frühjahr unsere Ideen umsetzen wollen, sieht alles völlig anders aus. Kahler im Allgemeinen. Und so fällt der Rückschnitt viel zögerlicher aus als im Sommer vorgenommen. Und die Lücke im Beet wird vielleicht mit einem Spontankauf gefüllt, der sich im Sommer als Fehlinvestition erweist...

Dagegen hilft nur eines: Jetzt aufschreiben!

Ich habe seit vielen Jahren ein Gartentagebuch, in das ich in loser Folge Eintragungen mache: was wann blüht, wann ich gedüngt habe und eben auch Ideen für Veränderungen. Die bekommen an den Rand ein großes "P" für Planung, damit ich sie schnell wiederfinde.

Die große Gärtnerin Vita Sackville-West ging so weit, Schilder mit Nummern im Garten anzubringen. Und in ihren Aufzeichnungen die Veränderungen unter diesen Nummern zu notieren. Allerdings war ihr Garten auch um einiges größer als unsere heutigen. Und für die Umsetzung der Arbeiten waren Gärtner zuständig, die genaue Anleitungen benötigten.

Mir erleichtern meine Aufzeichnungen die Arbeit sehr. Wenn ich im kalten Frühjahr Stauden ergänze, kann ich sicher sein, dass es eine schöne Verbesserung für den Garten wird!

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